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Heiraten im Schloss Celle wie die Herzöge

Heiraten im Schloss Celle

Seit dem Jahr 2012 ist das Heiraten im Schloss Celle wieder möglich, denn dort werden im Caroline-Mathilde-Trauzimmer standesamtliche Trauungen durchgeführt.
So eine tolle Location ist für den schönsten Tag des Lebens genauso wichtig wie illustre Hochzeitsgäste, die Ringe und ein tolles Outfit.
In einem stilvollen Ambiente wie beim Heiraten im Schloss Celle entstehen herrliche Fotos, die das Brautpaar das ganze Leben lang begleiten und an die Eheschließung erinnern werden.

Das traditionsreiche Schloss Celle

Das größte Schloss in der Lüneburger Heide kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Erbaut wurde es als Trutzburg schon im Jahr 980 nach Christus.
Als eigentliches Schloss wurde es um das Jahr 1315 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Trauzimmer ist nach der dänischen Königin Caroline Mathilde benannt, die im Jahr 1772 wegenn einer außerehelichen Affäre aus Kopenhagen in dieses Schloss verbannt wurde. Die blutjunge Königin starb hier bereits im Jahr 1775 an einer Krankheit und sie war zu diesem Zeitpunkt erst dreiundzwanzig Jahre alt. Das Schloss ist Zeitzeuge der Geschichte deutscher Fürstentümer und war Heimat der Welfen. Die Könige von Hannover ließen im 18. Jahrhundert ausbauen und verschönern, so dass Hochzeitspaare heute eine der attraktivsten und geschichtsträchtigsten Locations ganz Deutschland für ihre Vermählung wählen können.

Das Celler Herzogschloss

Das Celler Hochzeitsschloss liegt wunderschön in einem weitläufigen Park, der zum Spaziergang, aber auch zu tollen Fotos der Hochzeit einlädt. Verschiedene Stile und Epochen wie die Gotik, der Barock und die Renaissance haben ihre sehenswerten Spuren im Schloss hinterlassen.

Heiraten im Residenzschloss Celle
Residenzschloss Celle

Eine Dauerausstellung des Residenzmuseums ermöglicht tiefe Einblicke in die Geschichte des Schlosses, ihrer Herrscher und der gesamten Region. Wer als Brautpaar die Hochzeit plant, sollte vielleicht einmal eine der regelmäßigen Führungen mitmachen, welche die Schlossverwaltung anbietet.

Standesamtliche Trauung und Empfang

Im Schloss selbst kann nicht nur die standesamtliche Trauung vollzogen werden, sondern es gibt dort auch die Möglichkeit eines Empfangs und natürlich die der Schlossführung. Nach den Gruppenbildern lässt sich das frisch vermählte Ehepaar vom Fotografen seiner Wahl im Schlosspark ausgiebig fotografieren, während die Hochzeitsgesellschaft bei einer Führung das Schloss und seine eindrucksvolle Geschichte kennenlernt. So wird die Trauung im Schloss Celle für das Brautpaar und für seine Gäste gleichermaßen zu einem unvergesslichen Erlebnis, über das man noch sehr lange sprechen wird.

Heiraten in Celle

Die Residenzstadt Celle ist in Sachen Eheschließungen zum Glück für alle Heiratswilligen sehr gut aufgestellt. Der Bund für das gemeinsame Leben kann dort geschlossen werden, wo es Ihnen zusagt – seit 2012 auch im Schloss Celle.

Eine kleine Auswahl der Möglichkeiten gefällig?

Die Trauung im Schloss Celle ist jedoch das absolute Highlight für Hochzeitspaare und deren Gäste – eine Hochzeit wie die Herzöge im Residenzschloss Celle.
Das Heiraten in Celle, insbesondere die standesamtliche Trauung, kann zu Glück seit dem 1. November 2012 wieder hier stattfinden.

Und das romantische Ambiente rund um das Welfenschloss hat schon das gewisse Etwas: Über ein sehr repräsentatives Treppenhaus gelangt man in das beeindruckende Caroline-Mathilde-Trauzimmer, dem ehemaligen Privatgemach der damaligen dänischen Königin Caroline Mathilde (1751-1775). Gestalterisch besonders hervorzuheben ist die Verzierung mit kunstvoller Deckenmalerei und die prächtigen Porzellanleuchter an der Decke.
Den Frischvermählten sowie deren Gästen wird die romantische Trauung im Schloss Celle ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Herzogschloß Celle

Schloss Celle – Heimat der Welfen

Als eines der schönsten und bedeutendsten Architekturen Norddeutschlands und als eines der ältesten noch existierenden Fürstenhäuser gilt das im Jahre 1318 erstmals in der Geschichtsliteratur erwähnte Schloss Celle. Anfänglich als ein kleines „Castrum“, eine einfache Burg, hat sich das Schloss Celle zu einer Vierflügeanlage entwickelt und bis heute ständig weiter ausgebaut. Barock, Gotik und Renaissance gehen hier eine unverkennbare „Ehe“ ein und prägen das Erscheinungsbild der Schlossanlage innen wie außen.

Das Schloss Celle – eines der prächtigsten Welfenschlösser im norddeutschen Raum

Um 980 als eine Art Wasserburg erbaut wurde das Schloss Celle 1292 von dem Otto dem Strengen weiter ausgebaut. Geschichtlich erwähnt wurde das Residenzschloss jedoch erst im Jahre 1318. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus einer einfachen Burg eine der prächtigsten Residenzen der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Erst nach dem Tod des letzten Herzogs Georg Wilhelm im Jahr 1705 verlor das Schloss Celle seine Funktion als eine Residenz. Ab da an stand es der geschiedenen dänischen Königin Caroline Mathilde als Exil in den Jahren von 1772 bis 1775 zur Verfügung. Die erste aufwändige architektonische Veränderung nahm im Jahr 1837 der Baumeister der Könige von Hannover vor. Hierbei entstand unter anderem das beeindruckende und bekannte Treppenhaus an der Hofseite des Ostflügels.

Herzog Schloss Celle
Schloss Celle © Uwe Rieder

Eingebettet in die historisch geprägte Altstadt spiegelt das Schloss Celle sämtliche Bauphasen der verschiedenen Epochen wider: vom mittelalterlichen Burgpalast über Rittersaal und barocken Fürstengemächer bis hin zur Schlosskapelle – das Zeugnis der Renaissancekultur. Somit verkörpert das Schloss Celle die „versteinerte Chronik“ der Residenzlegende.

Das kulturelle Angebot – zwischen dem Barock und der Moderne

Nach dem Vorbild französischer und italienischer Bühnen lässt Herzog Georg Wilhelm im 17. Jahrhundert das für die Residenzstadt und das Schloss Celle bedeutendste kulturelle Bauwerk errichten: das Hoftheater. Dieses wurde im Jahr 2012 vollständig restauriert und begeistert seither in einer einzigartigen Kulisse mit hochkarätigen Inszenierungen bedeutender moderner Künstler, Konzerten und musikalischen Aufführungen bedeutender Klassiker. Das breitgefächerte Theaterangebot wird durch hochwertige wie abwechslungsreiche Produktionen aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater ergänzt.
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Das Residenzmuseum macht die fürstliche Welt lebendig

Das Schloss Celle ist in eine der bedeutendsten Residenzstädte Niedersachsens eingebunden. Nahezu drei Jahrhunderte war die Fachwerkstadt Celle der Regierungssitz des welfischen Fürstentums und somit der ständige Amtssitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Bis heute können die Besucher des Residenzmuseums im Schloss Celle die Geschichte des noch immer existierenden Fürstenhauses lebendig erleben: die Welfen.

Als eines der weiteren wichtigen Zeugnisse der Renaissancekunst in Norddeutschland gilt noch immer die Schlosskapelle am Schloss Celle. Im Rahmen einer Erlebnis-Besichtigungstour – mit und ohne Kostümierung – durch das Schloss Celle können die Besucher darüber hinaus auch die Schlossküche, mit ihrer noch vollständig erhaltenen Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert, erleben.

Das Celler Schloss als Bild einer einzigartigen Residenzstadt

Die an das Schloss Celle angrenzende, vom zweiten Weltkrieg weitestgehend verschonte Altstadt gibt mit ihren rund 500 historischen Gebäuden ein besonderes Beispiel für eine norddeutsche Residenzstadt ab. Besonders charakteristisch für die Celler Handwerkstradition sind die Giebelhäuser aus der Zeit von 1480 bis 1800. Jedes einzelne dieser Häuser erinnert in seiner Bauform an die jeweilige Stilepoche.

Zu einem der geschichtsträchtigsten Gebäude inmitten des Marktplatzensemble mit Glockenspiel und Rathaus gehört die im Jahr 1308 gegründete Stadtkirche. Aber auch das Rathaus, dessen Gründung ebenfalls auf den Otto den Strengen zurückgeht, ist für die Epoche der Weserrenaissance beispielhaft.

Seit Jahrhunderten bilden das Schloss Celle und die Altstadt eine reizvolle Symbiose, deren besonderer Reiz, sie zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum werden lassen, das sich aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft definiert.